Schüler- und arbeitnehmergerecht ging es am Freitagabend von der Kletterhalle aus los in Richtung Süden, im Gepäck das Equipment für zwei Tage am Berg und im Schnee. Bei einem Zwischenstopp in Freiburg wurden die Vesperdosen mit gutem Nudelsalat gefüllt, extra zubereitet von den aus Karlsruhe ausgewanderten JDAVlern, und die Gruppe wurde auf die volle Stärke gebracht. Einige Stunden später kamen wir am späten Abend an der Staldenmaadhütte im Schweizer Diemtigtal an, nicht einfach zu erreichen wegen des vereisten Parkplatzes. Wir hatten die Hütte ganz für uns allein und konnten uns entsprechend ausbreiten, wenn auch nur für eine kurze Nacht. Denn schon am nächsten Morgen um 5:47 Uhr erklang der Weckruf und wir verließen nach effizientem Frühstück im Morgengrauen das Haus, um die nächsten zwei Tage keines mehr zu betreten.
Mit den Autos fuhren wir noch ein paar Kilometer ins Tal hinein, am Ende der Straße wurde dann „explodiert“ und wir machten uns fertig für die anstehende Skitour – für einige war es die erste überhaupt. Um den moralischen Verpflichtungen gerecht zu werden, die der heutige Valentinstag uns auferlegte, hatten alle ihre Ausrüstung um eine Rose ergänzt, welche in vielen Akten gelebter Nächstenliebe an fremde Mitmenschen am Berg oder am Parkplatz überreicht wurde. Etwa zwei Stunden Aufstieg mussten bezwungen werden, bis das Iglugebiet erreicht war. Trotz der kühlen Temperaturen und des einsetzenden Schneefalls war uns oben angekommen ziemlich warm und eine Vesperpause ganz wichtig.