Der Samstag begann mit der Frage, ob es zu kalt war, wenn der Zeh am nächsten Tag immer noch kribbelt. Im Eispark hingegen stand neben weiterem Klettern auch Theorie auf dem Programm. Die Grundlagen zum Setzen von Eisschrauben wurden erklärt, bevor alle Teilnehmenden selbst die eine oder andere Schraube versenkten. Dabei zeigte sich deutlich, dass Eis nicht gleich Eis ist. Zusätzlich wurden Eissanduhren gebohrt und gefädelt. Erstaunlich war, wie viel mutwillige Zerstörung es brauchte, bis die Sanduhr nicht mehr als Sicherung geeignet war. Daneben wurden Raupentechnik und Diagonaltechnik besprochen und langsam, aber sicher an der Wand umgesetzt. Zwischendurch durften wir außerdem erste Mixed-Routen ausprobieren, eine spannende Abwechslung, die bei manchen sofort Lust auf mehr weckte. Natürlich blieb reichlich Zeit zum Klettern, Ausprobieren und Verfeinern der erlernten Inhalte. Abends gab es gutbürgerliches Essen, und beim Nachtisch zu unschlagbaren Preisen stellte sich eigentlich nur noch die Frage: Germknödel, Palatschinken – oder vielleicht doch beides?